Der Wagram

Der Name stammt aus dem 12. Jahrhundert: "Wachrain", ein althochdeutsches Wort, das sich aus dem Begriff "Wogenrain" ableitet und dem Charakter des Wagrams als einstige Uferböschung entspricht.

Der Wagram liegt in Niederösterreich am linken Donauufer, wo er sich über die Länge von rund
30 Kilometer von West, beginnend mit dem Kamptal, nach Ost, bis zum Schmidatal, erstreckt.
Der Höhenzug neigt sich nach Süden zur Donau und zur Sonne hin, steigt nach Norden terrassenförmig
an. Diese sanften Stufen sind mit ihrer Südausrichtung für den Weinbau ideal.

Wer einen der zahlreichen Aussichtspunkte am Wagram wie zB die "Felser Warte" oder den FUMBERG
in Gösing erklimmt wird mit einem Ausblick auf eine Landschaft belohnt, die durch ihre Lössböden
in Europa einzigartig ist. Bis zu 20 Meter dick bedeckt dieser sandige Lehm den felsigen Untergrund.
Sand, den der Wind von den austrocknenden Ufern des zurückweichenden Urmeeres hierher verfrachtet und an der Steilstufe des Wagrams abgelagert hat. 90 % der Wagramer Weingärten stehen auf solchen
Lössböden.